Bücher und Beiträge

Im November 2018 erscheinen in überarbeiteten Neuausgaben:


Timo Kölling - Begegnungen in WeißBegegnungen in Weiß. Gedichte

Timo Köllings erster Gedichtband »Begegnungen in Weiß«, geschrieben im Sommer 2001, erstmals 2003 veröffentlicht, knüpft in Form und Gehalt bewußt an die Lyrik des frühen und mittleren Stefan George an. Die Gedichte sind auf antiklassizistische Weise mythisch. Das Erleben des lyrischen Ich wird nicht in als zeitlos vorgestellten mythologischen Figuren allegorisiert, sondern die Ganzheit des Mythos wird als vergangene und wiederkehrende im zwischen Ich und Du sich öffnenden Menschlichen gespiegelt. Jedes Gedicht lebt aus der Sphäre der Begegnung. Die den Band bestimmenden Themen sind… >> Weiterlesen >>


Timo Kölling - Versuch eines WintersVersuch eines Winters. Gedichte

Die von Hölderlin angstvoll prophezeite Weltnacht ist das Thema von Timo Köllings zweitem, zwischen Oktober 2001 und Februar 2003 geschriebenem Gedichtband »Versuch eines Winters«. Umrahmt von einem Liebes- und Streitgespräch zwischen Apollon und Dionysos, gestalten die Gedichte den Untergang der mythischen Ganzheit (und des menschlichen Aufgehobenseins in ihr) auf paradoxe Weise als Einbruch des Mythischen selbst in die Menschenwelt und -seele. Am Ende stehen »Scherben und Runen«, die kaum mehr eine Unterscheidung zwischen Ernst und Ironie, Schwärze und Licht… >> Weiterlesen >>

Hinweis: Derzeit sind keine Direktbestellungen beim Autor möglich. Bitte nutzen Sie für sämtliche Titel den Weg über den Buchhandel.

In Planung für 2019:


– ein neuer Gedichtband
– Romanische Halle. Fragmente
– Ernst Jünger und die Nichtvergeßlichkeit. Der Autor als Schrift (3. Auflage)
– Tradition und Transzendenz. Neue Fassung [Subskriptionsmöglichkeit in Kürze]
– Herzlandschaft (Folge 4)

Wenn Sie die Entstehung dieser und weiterer Bücher ermöglichen helfen möchten, können Sie meine Arbeit mit einer einmaligen oder mit regelmäßigen Spenden in beliebiger Höhe unterstützen. Denn die Arbeit als freier Autor ist ein stets vom finanziellen Aus bedrohtes Wagnis, dessen Fortsetzung keine Selbstverständlichkeit ist. Auch geringe Beträge helfen.

Sie können hierfür sowohl Paypal nutzen (Zahlungen an timokoelling[*at*]web.de), als auch auf mein Bankkonto überweisen (IBAN DE49 7601 0085 0830 6918 52 / BIC PBNKDEFF / Postbank Nürnberg). Allen Unterstützern meinen herzlichen Dank!

Zuletzt sind erschienen:


Timo Kölling: Wir sind die Äußersten (Cover)Wir sind die Äußersten. Traumprosa

Gewohnt, nach dem Aufstehen seine Träume zu notieren, legt Timo Kölling sein zweites Traumtagebuch nach »Das Wissen der Schwalben« vor. Es enthält 134 Traumnotate aus den Jahren 2012-2017 sowie ein literaturtheoretisches Nachwort »Sprache und Traum«, das die Form des Traumnotats als Ort der Sprachlichkeit selbst interpretiert: »Wer träumt, spricht; wer spricht, träumt.« »Wir sind die Äußersten« – der Buchtitel ist ein Nietzsche-Wort, das in einem der geschilderten Träume zu des Traum-Ichs eigenem wurde. >> Weiterlesen>>


Hölderlins_Landschaft_CoverHölderlins Landschaft. Essay

Köllings Hölderlin-Essay verortet den Schlüssel zum Gesamtwerk des Dichters in dem berühmten Gedicht »Hälfte des Lebens«. Mit dem Bruch, den dieses Gedicht markiert, konnte Hölderlin sich nicht länger als Dichter-Priester, als Verkünder des Göttlichen oder Heiligen empfinden. Stattdessen wurde er zum Wanderer, zum Eingeweihten der Landschaft. Dies blieb nicht ohne Folgen für den hymnischen Spätstil. Dieser nimmt seinen Anfang im Jahr 1800 in der Ode »Heidelberg«. Mit ihr wird Hölderlin zum Magischen Realisten, mit Klopstock als einzigem … >> Weiterlesen >>


Die_Waage_im_Ungrund_CoverDie Waage im Ungrund oder Aristoteles als konservativer Revolutionär. Naturrechtliches Fragment

Es ist Tradition deutschen Rechtsdenkens, in Krisenzeiten die Wiederkehr des abendländischen Naturrechts zu beschwören. Was aber das Naturrecht sei, wird nicht ausreichend bedacht. Schuld hieran trägt die Ungenauigkeit des neuzeitlichen Naturbegriffs. Sie widerspricht der Genauigkeit des Denkens Aristoteles‘, dem »Vater« des Naturrechtsgedankens. Der Verfasser der »Metaphysik«, einem der Ausgangsbücher … >> Weiterlesen >>


ziegler2016_coverLeopold Ziegler, Philosoph der letzten Dinge. Eine Werkgeschichte 1901-1958

Leopold Ziegler (1881–1958) ist der Poet unter den deutschsprachigen Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Seiner Philosophie eignet ein künstlerischer Zug, der ihren sachlichen Gehalt zugleich realisiert und verschließt, ausdrückt und verbirgt. Ziegler hat sein Anliegen in Anknüpfung an Jakob Böhme, Franz von Baader und F. W. J. Schelling als „theosophisches“ kenntlich gemacht und damit die Grenzen der akademischen Philosophie weniger ausgelotet als ignoriert … >> Weiterlesen >>


blake_cover3William Blake: Die Hochzeit von Himmel und Hölle. Nachdichtung

»Der Mensch hat keinen von der Seele verschiedenen Leib, denn das Leib Genannte ist ein Gewende der Seele, aus dem Ganzen gelöst kraft der fünf Sinne, welche die Wirkstellen der Seele in unserer Ewe sind.«

Die Übertragung entstand in den Tagen vom 26. Dezember 2002 bis 2. Januar 2003, in engem Zusammenhang mit Timo Köllings zweitem Gedichtbuch »Versuch eines Winters«. Im Frühjahr 2003 erschienen 75 Exemplare in einer handgefertigten Privatauflage …  >> Weiterlesen >>


ernst_junger_nichtv1Ernst Jünger und die Nichtvergesslichkeit. Der Autor als Schrift. 2. Auflage

Die am besten gehüteten Geheimnisse sind bekanntlich jene, die nicht geheim gehalten zu werden brauchen, weil sie sich von alleine verbergen. Ein solches Geheimnis ist Ernst Jüngers Lehre von der Gestalt. Je lauter ihr Botschafter von ihr sprach, desto tiefer verbarg sich ihr Sinn. Der vorliegende Essay sucht – und findet – den Schlüssel zu ihr in zwei sehr menschlichen Eigenschaften: dem Vergessen und der Lüge. Als Ernst Jünger auf die 100 zuging, behauptete er, einen Text vergessen zu haben … >> Weiterlesen >>


vom_alten-wahrenLeopold Ziegler und das Glück des philosophischen Lebens / »Ich habe gehorcht« – Überlegungen zu Leopold Zieglers Grabspruch (Aufsätze)

In: Manfred Bosch / Paulus Wall (Hrsg.): Lebenswelt und Transäon. Neue Beiträge zu Leben und Werk Leopold Zieglers (1881-1958).

Mit Beiträgen von Hans-Christoph Binswanger, Manfred Bosch, Wolfgang Braungardt, Ralf Gnosa, Marc Jongen, Timo Kölling, Pirmin Meier, J. Hanns Pichler, Jürgen Thaler, Martin Thoemmes, Gerhard Wehr. >> Weiterlesen >>


Was nicht geschah. Erzählungen

Das Erzähldebüt von Timo Kölling. »Dreißig«: Johannes, der an seinem dreißigsten Geburtstag alleine sein möchte. »Nullpunkt«: Philipp, der seit drei Monaten kein Wort gesprochen hat und eines Morgens das Elternhaus verlässt. »Schwarzmetall«: Arne, der in seiner Jugend Black Metal hörte und nur an der Oberfläche ein anderer Mensch geworden ist. »Das neue Leben«: Konrad, der bald sterben wird und sich entschließt, in ein geheimnisvolles Lager zu gehen. Vier Geschichten, in denen Menschen an einer Schwelle des Lebens …  >> Weiterlesen >>


koelling_diegabedeszitterns2Die Gabe des Zitterns. Gedichte

Das Thema, unter dem diese fünfzig neuen Gedichte zu Timo Köllings viertem, im Frühsommer 2013 fertiggestelltem Gedichtbuch zusammentreten, ist die alle Ideen und Ideale, Pläne, Ordnungen und Gewissheiten durchkreuzende Macht der Liebe. Durchmaßen die ‚Gebete aus Stein‘ (2007) den Raum einer Abwesenheit (Gottes, der Welt, des Menschen), so heißt es gleich zu Beginn des neuen Bandes: ‚In keine Sekunde bricht Abwesen. Zu dicht sind die Tage gewirkt. Und doch wohnt eine Angst in dieser Berge‘. Es ist die Angst … >> Weiterlesen >>


exodus_schwarzExodus Schwarz. Notizheft 2011

»Exodus. Manche glauben noch immer, es gehe um einen Auszug aus der entzauberten Welt. In Wahrheit geht es längst nur noch um den Auszug aus der schlecht wiederverzauberten. Aber es zeigt sich eben immer wieder: das heillos und trostlos Gestrige, Veraltete, Langweilige, Immergleiche des Geredes, der Meinungen, der Diskurse, der ganzen ›Kunst‹ und ›Literatur‹.«

Ein Jahr lang hat Timo Kölling Tagebuch geführt mit dem Ziel, gegen das »Immergleiche des Geredes« die Substanz der eigenen Autorschaft aufzubieten. … >> Weiterlesen >>


gebete_aus_steinGebete aus Stein. Gedichte

»Gebete aus Stein« ist Timo Köllings drittes Gedichtbuch nach »Begegnungen in Weiss« und »Versuch eines Winters«. 2007 fertiggestellt und fünf Jahre lang unveröffentlicht geblieben, handelt es sich um »kunstlose« Lieder im Sinne Hölderlins: hermetische Augenblicke reiner Erfahrung am Ende einer radikalen Zerstörung der »Lüge vor allem Anfang«: des phantasmagorischen Bedeutungskosmos, der uns gefangen hält, noch immer. Gleichermaßen gegen das Pathos des Neuen und gegen die heillose Wiederkehr des Alten … >> Weiterlesen >>


entwurf_eines_michaelsdromenonsDromenon, Mysterium, Sakrament, Metanoia / Der »Engel des Reiches« und das mittelalterliche Spiel vom Antichrist (Kommentar)

»Ist also wirklich die Weltgeschichte das Weltgericht? Erfahrung und Wissenschaft beharren auf ihrem Nein. Das zum Gewissen gesteigerte ›Bewußtsein überhaupt‹ besteht auf seinem Ja. Diese glatte Unvereinbarkeit dennoch zu vereinbaren, ist uns mit derselben Unabwendbarkeit aufgegeben, wie die Dissonanzen zwischen Bewußt und Unbewußt in gleichschwebende Konkordanz aufzulösen. Unablässig müssen wir ringen …« >> Weiterlesen >>


das_wissen_der_schwalbenDas Wissen der Schwalben. Traumtagebuch

»Das Wissen der Schwalben« enthält Tagebuchnotizen von 2000-2002 und 2007-2008. Es ist ein Traumtagebuch, in dem die Grenze zwischen Schlaf und Wach aufgehoben ist. Es läßt die Träume weit in den Tag hineinwirken.

11. Juli 2000:
Erwachen ist ein Gleiten von Traum zu Traum. Langsam nur gehen wir in den Außendingen auf, lassen wir sie in uns ein. >> Weiterlesen >>


das_unstillbare_herzKonrad Weiß: Das unstillbare Herz. Ein Lesebuch von Timo Kölling

Botho Strauß hat den schwäbischen Dichter Konrad Weiß (1880-1940) einen »erratischen Brocken der Literatur« genannt, dem »stets auch nur der aus allgemeiner Leserschaft Abgeirrte begegnen« wird. Es wäre denn auch nicht ganz richtig, das Werk dieses »Mystiker-Dichters« und »sprödsprechenden Nachfahren der Böhme, Tauler und Baader« (Strauß) als ein vergessenes zu bezeichnen, das es wiederzuentdecken gilt. Es ist nie entdeckt gewesen. Eine Öffentlichkeit, aus deren Blickfeld er hätte verschwinden können … >> Weiterlesen >>


ziegler_gs_7Zieglers politisches Werk. Einleitung zu: Leopold Ziegler, Gesammelte Aufsätze II, 1927-1953

Der Band enthält die folgenden politischen Schriften Zieglers:

Soll Deutschland Kolonialpolitik treiben? (1927) – Der Philosoph in unserer Zeit (1930) – Politische Stellungnahme (1930) – Politischer Streik der Geistigen? (1930/31) – Neue Deutsche Wirtschaft (1931) – Fünfundzwanzig Sätze vom Deutschen Staat (1931) – Warum Hitler nicht? Aufruf des Überlinger Hindenburgausschusses … >> Weiterlesen >>


mythos_logos_integrale-traditionAnmerkungen zu Mythos und Logos bei Leopold Ziegler / Nomos und Logos. Souveränität und Gewissen. Grundwörter Politischer Theologie in den Werken Carl Schmitts und Leopold Zieglers (Aufsätze)

In: Paulus Wall (Hrsg.): Leopold Ziegler. Mythos – Logos – Integrale Tradition.

Mit Beiträgen von Ernst Benz, Marc Jongen, Dietmar Kamper, Oskar Köhler, Timo Kölling, Matthias Korger und Max Lorenzen. >> Weiterlesen >>


kolling_ziegler_jungerLeopold Ziegler. Eine Schlüsselfigur im Umkreis des Denkens von Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger

Der große Einfluß, den das Werk des Philosophen Leopold Ziegler (1881-1958) auf das Denken der Brüder Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger ausgeübt hat, ist bislang nicht nur unterschätzt, sondern im Grunde überhaupt noch nicht zur Kenntnis genommen worden. Die vorliegende Studie, die zugleich als Einführung in Zieglers Werk gelesen werden kann, legt diesen Einfluß erstmals frei. Im Zentrum steht der Nachweis, daß Ernst Jüngers umstrittene und in vielerlei Hinsicht rätselhafte … >> Weiterlesen >>

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